Hi Pierre,
ich bin vor kurzem auf deinen Verführer-Blog und deine Website zum Thema Mädchen ansprechen gestossen. Und habe ein paar Fragen zu deinem Blog und deinem Leben als Verführer. Aber stell dich doch bitte zunächst einmal kurz vor.
Hi Chaim, ich bin Pierre und schon gute 25 Jahre alt…
Seit Ende 2010 betreibe ich mit einem Kumpel zusammen, der sich um den ganzen Webseiten- und “Geschäftskram” kümmert die Mädchen Ansprechen Seite und den dazugehörigen Blog. In der Zeit habe ich bereits viele Kontakte in der Szene knüpfen können und bin auch froh, einen weiteren “Partner” gefunden zu haben – finde Deine Beiträge echt lesenswert!
und wie bist du zum Thema Verführung und PickUp gekommen?
Bereits Mitte 2008 hörte ich von einem Freund von der Pick Up Szene, setzte mich ran und las in Foren – verstand jedoch nur Bahnhof. Auch, als ich so langsam diese ganzen Abkürzungen und Begriffe raus hatte, war es für mich immer noch ein bömisches Dorf und ich sah mich noch LANGE nicht an der Position, ellenlange Field Reports o.ä. zu verfassen.
Also habe ich versucht, Schritt für Schritt diese ganzen Techniken und Grundsätze mal draußen anzuwenden – und ehrlich gesagt, habe ich “draußen” wieder bei 0 angefangen, denn Theorie und Praxis ist einfach was ganz anderes.
Menschliches Verhalten ich dermaßen komplex und unvorhersehbar, dass ich erstmal lernen musste, wann Technik A und Methode B eingesetzt werden konnte.
Schon damals habe ich aber keinerlei Canned Material verwendet – ich versuchte, so gut es ging “ich selbst” zu sein – und joa, nach einiger Anlaufzeit stellten sich dann auch die ersten Erfolge ein und ich konnte meinen Stil nach und nach perfektionieren. Was dann folgte war eine Phase der regelrechten Sucht: Ich wollte jedes Wochenende raus und möglichst viele Frauen ansprechen. Damit war ich aber auch nicht glücklich, weil ich regelrecht frustriert und sauer war, wenn ich an einem Abend mal keine Erfolge eingefahren habe.
Mittlerweile sehe ich das entspannter und kann Pick Up einfach in mein gesamtes Leben einbinden.
Du vertreibst auf deiner Website auch Produkte zum Thema. Wie zum Beispiel einen Audio-Kurs. Wann und wieso hast du beschlossen dein Wissen auch an andere Männer weiterzugeben?
Ich bin leider von vielen Ratgebern – und auch Ratgebern in menschlicher Form z.B. in Foren – enttäuscht, dass oftmals der falsche Ansatz gesucht wird. Ich finde nicht, dass man zu jedem x-beliebigen Mann, der unglücklich mit seinem Umgang mit Frauen ist,
sagen kann:
“So, geh jetzt mal zu ihr hin, sprich sie an, verwende dann Technik A und blablabla…”
Viele Männer sind doch dann direkt völlig überfordert, machen viel falsch und ziehen daraus die falschen Schlüsse (“Ich kann das einfach nicht!”) – Dabei sage ich: JEDER kann lernen, Frauen zu verführen. Mal ehrlich: Was ist denn natürlicher, als eine Frau anzusprechen und sie zu verführen? Das machen wir seit Anbeginn der Menschheit. Ein “ich kann das nicht” lasse ich also nicht gelten.
Ich möchte versuchen, eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen; sowohl Männer, die schon ein “bisschen was drauf haben”, als auch solche, die sehr schüchtern sind und seit Ewigkeiten nach einer (ersten?) Freundin suchen.
Was unterscheidet deine Produkte von anderen Produkten auf dem deutschen und internationalen Markt?
Dadurch, dass jeder Mann anders ist – aber auch andere Ziele hat – möchte ich nicht pauschal sein und sagen: “Okay – egal, was Du eigentlich willst – Du MUSST jetzt XY machen, um gut mit Frauen zu werden.”
Ich möchte möglichst viele Männer dort abholen, wo sie gerade stehen – sie sollen sich zunächst ihr eigenes Ziel setzen und darauf dann kontinuierlich hinarbeiten – ich liefere jedes Material, das sie dazu benötigen – die Verführungsmethoden, notwendige Motivation – aber auch immer wieder den Blick auf ihr persönliches Ziel.
Darüber hinaus ist es mir ein großes Anliegen, den eigenen VerführStil in jedem Mann zu erwecken und zu entwickeln.
Jeder Mann bringt unterschiedliche Fähigkeiten und Talente mit – und die sollten ausgebaut werden, damit der Verführer möglichst kongruent und authentisch wird. Schließlich brauche ich Dir nicht zu erzählen, dass Authenzität und Natürlichkeit mit das Wichtigste bei der Verführung ist – wer möchte schon von einem schlechten Schauspieler verführt werden?
Kommen wir nun noch zu ein paar Fragen zu deinem Game: wie bereitest du dich vor, wenn du rausgehst um Frauen kennenzulernen? Bringst du dich vorher in einen gewissen State oder verpasst dir vorher ein bestimmtes Mindset, achtest du besonders auf deine Kleidung oder gibt es vielleicht sogar gewisse Gegenstände die du beim sargen immer dabei hast?
Mein Mindset hat sich im Laufe der Jahre (wie das klingt…
) eingebrannt – das muss ich nicht wetzen, wie ein Metzger das Messer, bevor er loslegt 
Prinzipiell bin ich dazu im Stande, jede Frau anzusprechen – ob sie dann die Verführung zulässt, liegt aber nicht immer in meiner Hand. Das klingt nun vielleicht überraschend – ich bin aber nur ehrlich. Es ist einfach unmöglich, JEDE Frau, die da draußen rumläuft, für sich zu verzaubern – und es ist mir wirklich gleichgültig, wenn es bei einer Frau eben mal nicht klappt.
Schließlich habe ich die Gewissheit, jederzeit eine andere kennen lernen zu können. Wahrscheinlich strahle ich das auch irgendwo aus, weshalb wirkliche “Abfuhren” bei mir nur noch sehr, sehr selten vorkommen.
Wo siehst du persönlich den größten Unterschied zwischen Streetgame und Clubgame und was machst du lieber?
Das will ich pauschal nicht so beantworten.
In meinen Produkten empfehle ich, dass man die Orte aus seinem zukünftigen “Verführer-Leben” verbannt, an denen man sich weniger wohl fühlt. Und wenn ich in Clubs viele Männer sehe, die gelangweilt oder schüchtern irgendwo auf den Sofas sitzen und still ihre Cocktails schlürfen, frage ich mich, warum sie ihre kostbare Lebenszeit in genau diesen Discos verschwenden – und nicht lieber dahin gehen, wo sie sich wohler fühlen würden.
Viele Männer glauben, man könne Frauen nur abends und in Clubs kennen lernen; dabei kann man sie ÜBERALL kennen lernen.
Um Deine Frage doch noch einigermaßen befriedigend zu beantworten: Probleme habe ich nirgendwo. Ich mag aber Clubs nicht sonderlich gerne. Ich finde, dass dort oftmals oberflächliche Persönlichkeiten herumlaufen, mit denen ich eh wenig anfangen könnte, die ich also eh nicht wirklich kennen lernen wollte.
Ach Mensch. Jetzt habe ich die Frage ja doch nicht richtig beantwortet.
Weißt Du – beides hat seinen Reiz. Ersetze einfach “Clubs” durch “Events”, dann wird das weitläufiger 
Auf der Straße hat man nicht die Möglichkeit, die Frau wirklich kennen zu lernen – hier wird eben auf andere Sachen mehr Wert gelegt als wenn man abends irgendwo auf einem Event ist. Ich denke, dass ich beides beherrsche und gerne mache.
Auf deiner Facebook Fanseite kann man einen Screenshot von einem Gesprächsverlauf zwischen dir und einer jungen Dame lesen, bist du generell aktiv im Onlinegame?
Ja, ich habe ja auch einen Ratgeber geschrieben, in dem ich echte Facebook Dialoge analysiere und damit Männern zeigen will, wie man Frauen auf Facebook & Co anschreiben kann. (http://www.frauenanschreiben.de/)
Ich schreibe nicht mehr so häufig Frauen an, weil ich einfach mittlerweile wenig Bedarf habe (das war mal anders!)
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aber wenn, dann nicht unter meinem richtigen Namen.
Das hört sich jetzt vielleicht etwas befremdlich an – aber viele Mädels verstehen es, wenn man irgendwann sagt, dass man aus Gründen der Privatsphäre nicht überall seinen wahren Namen angeben möchte.
Heut zu Tage hat ja fast jeder Facebook, gehst du bei der Verführung auch direkt auf Facebook Closes, also addest die Frauen bei Facebook oder bleibst du beim soliden Numberclose?
Niemals!
Die Handynummer ist um einiges wichtiger und ich würde niemals nach Facebook fragen. Was aber dann manchmal vorkommt, dass sich die Frauen sicherer fühlen, erst nur ihren Facebooknamen zu geben, statt ihrer privaten Handynummer.
Noch eine letzte Frage zu Facebook: ein Facebook Profil ist ja gewissermaßen eine Visitenkarten, über das Profil erfahren andere Menschen sehr viel über die Person und auch um sein interessantes Leben zur Schau zu stellen kann Facebook unter Umständen förderlich sein. Kannst du irgendwelche Tipps oder Hinweise geben, wie der Verführer sein Profil gestalten sollte um einen interessanten Lifestyle zu präsentieren? Und was sind absolute No-Gos?
Ja, da gibt es viel zu zu sagen.
Wenn man Frauen im Internet anschreiben will, läuft das Ganze anders ab als in der realen Welt. Schließlich ist die Frau verunsichert, weil sie irgendein wildfremder Mann einfach anschreibt – hier muss also Vertrauen aufgebaut werden.
Die Frau fragt sich: “Warum schreibt der gerade MICH an, und nicht die anderen 500 Millionen Facebook-User? Was hat er im Schilde?”
Und auf diese gesunde Skepsis muss der Online-Verführer eingehen.
Ein wichtiger Bestandteil ist, wie Du richtig sagst, die Gestaltung des Profils. Ein vernünftiges Profilbild, ein paar “echte” Freunde, die regelmäßig auf die Pinnwand posten und auch das ein oder andere verlinkte Foto suggeriert der Frau, dass am anderen Ende der Leitung kein böser Stalker, sondern ein Mann sitzt, der sich manchmal eben auch des Internets bedient, um Frauen kennen zu lernen.
Super, das klingt alles sehr interessant, möchtest du noch etwas hinzufügen?
Danke für das Gespräch! Deine Fragen fand’ ich gut und ich hoffe, dass ich sie auch passend beantworten konnte!
Was ich noch sagen möchte: Flirtsprüche und Anmachtricks sind in Glücksfällen für den kurzfristigen Erfolg gut – auf Dauer wird damit aber kein Mann zum echten Verführer. Den eigenen Stil zu entwickeln – der frei von auswendig gelernten Routinen und Flirtsprüchen daherkommt ist zwar nicht einfach, produziert aber nachhaltigen Erfolg – garantiert!
Danke für das Interview und noch viel Erfolg mit deinem Verführer Blog.